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MEGATRENDS IM DIALOG
fünfteiliges Talkformat/Wissensdokumentation für ARD-alpha
 

30 Minuten, 3 Gäste, ein Parcours in einer ehemaligen Industriehalle. Politologe und Moderator Alexander Thamm trifft Experten und spricht mit ihnen anhand von Geschichten, Bildern und Objekten über unsere Welt im Wandel seit der Industriellen Revolution. Dabei setzt jede Folge einen eigenen Fokus: unsere Arbeit, unser Wirtschaftssystem, das Individuum, unsere Umwelt und unsere Stadt.

Gemeinsam mit Werner Kiefer habe ich das Konzept zu dieser Wissens-Serie für die INTER/AKTION GmbH und ARD-alpha entwickelt, Jutta Schön hat unser Team beim Dreh vervollständigt. Regie führte ich für die Folgen über Umwelt und über Individualität.

Folge Umwelt – Wie werden wir leben?​

Mensch und Natur - seit jeher ein Kräftemessen. Doch mit der Industriellen Revolution beginnt sich das Verhältnis grundlegend zu verändern: Der Mensch nimmt mehr Einfluss, lernt die Natur immer besser zu kontrollieren. Das Wirtschaftswachstum bringt die Umwelt bald an ihre Grenzen, das Bevölkerungswachstum die Landwirtschaft. Der Hunger nach Energie treibt die Konzentration von Kohlendioxid in der Luft heute auf ein Höchstmaß seit 800.000 Jahren. Das beeinflusst den natürlichen, für uns lebenswichtigen, Treibhauseffekt und lässt die durchschnittliche Oberflächentemperatur steigen.

Diese Folge beschäftigt sich mit dem Status Quo beim Thema Klimawandel und fragt welche Handlungsoptionen uns noch bleiben? Wie können wir Brücken schlagen zwischen konventionellen und ökologischen Methoden in der Landwirtschaft, einem Bereich in dem die Umweltbelastungen durch uns Menschen besonders deutlich werden? Und welchen Einfluss hat unser Wirtschaftssystem, der Kapitalismus, auf die langsamen Fortschritte im weltweiten Umweltschutz?

 

Über diese Themen spricht Alexander Thamm mit Prof. Dr. Mojib Latif (Klimaforscher am GEOMAR Kiel), Prof. Dr. Dr. Urs Niggli (Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau in Frick/Schweiz) und Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann.

 

Folge Individualität – Wie werden wir sein?

Das Smartphone ist zum Sinnbild der Digitalisierung, der dritten Phase der Industrialisierung, geworden. Technische Geräte und Apps begleiten unseren Alltag mittlerweile auf Schritt und Tritt. Durchschnittlich alle 18 Minuten schauen wir auf unser Smartphone, unterbrechen immer wieder unser Handeln. Warum tun wir das und was macht das wiederum mit uns?

Die Daten, die wir mit all unseren Geräten dabei ständig erzeugen, werden schon als „Rohstoff“ des 21. Jahrhunderts gehandelt. Aber was bedeutet das eigentlich? Wer hat wirklich „nichts zu verbergen“? Und wenn die Digitalisierung unser gesamtes Leben verändert - Welchen Einfluss hat sie dann auf unser Selbstbild, unsere Identität?

 

Über diese Themen spricht Alexander Thamm mit dem Psychologen Markus Väth, der IT-Expertin Annette Brückner und Alexander Markowetz, Informatiker und Autor.

 

Mediathek: Folge Umwelt, Folge Individualität, Folge Arbeit, Folge Wirtschaft, Folge Stadt

 

​Konzept: Kristina Förtsch, Werner Kiefer

Buch & Regie:

Kristina Förtsch (Wie werden wir leben? // Wie werden wir sein?)

Werner Kiefer (Wie werden wir arbeiten? // Wie werden wir wohnen?)

Jutta Schön (Wie werden wir Geld verdienen?)

Kamera: Roland Wagner, Juri Mazumdar

Kameraassistenz: Sebastian Wagner

Ton: Ralph P. Bienzeisler

Assistenz Licht/Grip: Lilli Finnigan, Eric von Schumann

Schnitt: Sebastian Wild (BFS), Lea Springer

Recherche: Suzanne Bergfelder

Grafik: Weltenwandler Designagentur

Konzept Ausstattung: Carsten Lippstock

Bühnenbau: Marcus Gebhard, Philipp Heusinger

Maske: Romy Hutsch, Saskia Stoewer, Nicole Weinfurtner, Camilla Knoll

Titelmusik: Philipp Kobilke

Postproduktion: BOA München

Sprecherin: Sabine Lorenz

Produktionsleitung: Björn Jensen

Creative Producer: Uwe von Schumann

Redaktion: Daniel Schrenker

Leitung: Werner Reuß

 

Eine Produktion der INTER/AKTION GmbH (Jürgen A. Knoll, Uwe von Schumann) im Auftrag von ARD-alpha

© ARD-alpha 2017

 
NEUSTARTER
5 Kurzporträts über die Karriere nach der Karriere

Anfang des Jahres haben wir im Auftrag der TERTIANUM-Stiftung fünf Kurzporträts realisiert - über Menschen, die beruflich noch einmal neu anfangen. Und das in einem Alter, das man eher mit dem Ruhestand verbindet, als mit Startups. Es war sehr inspirierend zu erleben, mit wie viel Elan und Tatendrang jede/r einzelne hinter ihrem oder seinem Projekt steht. Hut ab. Und euch und Ihnen viel Spaß beim Anschauen!

 

Filme

Susann Till – Neustart mit Chutneys

Marco Curti – Neustart als Schneeschuhtourenleiter

Karin Sieber-Graf – Neustart als Produktdesignerin

Maya Lörtscher – Neustart als Designerin

Klaus Viehmann – Neustart als Energie-Effizienz-Berater

 

www.neustarter.com

Konzept und Regie: Kristina Förtsch

Kamera: Thomas Schneider

Ton: Kai Ziarowski

Schnitt: Thomas Ballschmieter, Thomas Kulik

Musik: Rudi Fischerlehner

Produktion: ANDERTHALB Medienproduktion GmbH, Berlin

 

© TERTIANUM-Stiftung, ANDERTHALB Medienproduktion GmbH, 2017

 
DER LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG
Wissensdokumentation

Alle fünf Jahre wird das Parlament in Baden-Württemberg neu gewählt. 2016 war es wieder so weit. Zeit also für eine Aktualisierung des Landtagsfilms. In knapp 30 Minuten gehen wir den Fragen nach, welche Aufgaben der Landtag erfüllt, wie die tägliche Arbeit der Abgeordneten aussieht, wie die Bürger Einfluss nehmen können und was der Wahlkampf eigentlich bringt.

Das Projekt ist im Auftrag des Landtags in Zusammenarbeit mit der Drittmittelabteilung der Filmakademie Baden-Württemberg und Calimedia entstanden. Für mich persönlich war es ein aufschlussreicher und spannender Blick hinter die Politik-Kulissen und das schon im Wahlkampf: Denn wann sonst besucht man tatsächlich einmal Wahlkampfveranstaltungen aller Parteien? Ein sehr vorbereitungs – und drehintensives Projekt. Aber es hat sich gelohnt.

Den Film auf YouTube schauen.

 

Regie: Kristina Förtsch

Buch: Dorothea Künzig, Kristina Förtsch

Producer: Christian Schega

Kamera: Nicu Mihailescu

Animation und Illustration: Derek Roczen

Musik: Marius Kirsten

Ton: Christian Schega, Markus Rebholz

Sounddesign: Christian Heck

Schnitt, Motion Design, Mischung: Christian Schega

Sprecherin: Angela Neis

Sprachaufnahme: Tobias Scherer

Herstellungsleiter Drittmittel: Yves Alain Lambert

 

Eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg und Calimedia

 

© Landtag Baden-Württemberg, 2016

 
MARIE CURIE
vierteilige Wissensdokumentation für ARD-alpha
 

Die Nobelpreisträger lassen mich nicht los. Für die Lindauer Mini Lectures beschäftige ich mich seit 2013 regelmäßig mit ihnen und im Frühjahr 2016 konnte ich mich nun sehr ausführlich mit einer außergewöhnlichen Frau auseinandersetzen: Marie Curie. Gemeinsam mit meinem Kollegen Werner Kiefer beleuchten wir die Forscherin aus vier Perspektiven: als Wissenschaftlerin, Polin, Französin und Frau ihrer Zeit. Das Konzept ist in Gemeinschaftsarbeit entstanden, Regie habe ich für Folge 3 und 4 geführt.

 

Folge 3 

Marie Curie – Frau, Mutter, Forscherin

 

Die dritte Folge der Serie porträtiert Marie Curie in ihrer Rolle als Frau, Mutter und Forscherin. Ihre Lebensgemeinschaft mit Pierre Curie steht dabei besonders im Fokus. Als Ehemann war er nicht nur ihr Partner, sondern außerdem ihr engster Arbeitskollege und Türöffner in die Welt der Wissenschaft. Doch auch nach seinem tragischen und plötzlichen Tod konnte sich Marie Curie beruflich wie privat eigenständig behaupten. Die Folge blickt auf ihren Weg zurück ins Leben und die Wissenschaft, auf die Beziehung zu ihren beiden Töchtern Irène und Eve sowie ihr Schicksalsjahr 1911 voller Höhepunkte und Niederlagen. Außerdem stellt sie die Frage, wie Marie Curie, deren Leben heute oft als Vorbild für erfolgreiche Frauenkarrieren gilt, selbst zu den um 1900 europaweit aufkommenden feministischen Bewegungen stand. 

 

Folge 4

Marie Curie – Im Einsatz für Frankreich

Mit der Entdeckung der Radioaktivität stellte Marie Curie das bekannte physikalische Weltbild auf den Kopf. Doch auch neben ihrer Forschung hat die polnisch-französische Wissenschaftlerin tiefe Spuren hinterlassen.

Folge 4 der Serie blickt auf ihren unermüdlichen Einsatz im Ersten Weltkrieg im Bereich der Röntgentechnologie. Außerdem beleuchtet sie den regelrechten „Radium-Hype“ in der Gesellschaft der 1920er Jahre und die Arbeit im Bereich der Strahlentherapie, die in Curies Radiuminstitut geleistet wurde. Doch Marie Curie übte nicht nur auf wissenschaftlicher Seite Einfluss aus. Neben ihrer Arbeit im Labor begründete sie eine Forscherfamilie, die bis heute einmalig ist. Insgesamt fünf Mal wurden die Curies mit dem begehrten Nobelpreis ausgezeichnet.

 

Mediathek Folge 1, Folge 2, Folge 3, Folge 4

 

Buch & Regie:

Werner Kiefer (Folge 1 und 2)

Kristina Förtsch (Folge 3 und 4)

Kamera: Rainer Hartmann, Christopher Rowe

Ton: Sebastian Wagner, Oliver Lumpe

Schnitt: Valentin Metz

Recherche: Suzanne Bergfelder

Grafik: Weltenwandler Designagentur

Ausstattung: Carsten Lippstock

Kostümbild: Christine Plett

Titelmusik: Philipp Kobilke

Postproduktion: BOA München

Sprecherin: Sabine Kastius

Sprecher Zitate/Voice Over: Christiane Blumhoff, Ralph Bienzeisler, Carmen Härdle, Titus Horst

Redaktion: Eva Maria Steimle

Leitung: Werner Reuß

 

Eine Produktion der INTER/AKTION GmbH im Auftrag von ARD-alpha

© ARD-alpha 2016

 
STUDENTISCHER PROGRESSTEST
Erklärfilm für die Uniklinik Heidelberg

Was ist eigentlich ein Progresstest und was unterscheidet ihn von anderen Tests in der Medizinerausbildung? Diese Frage klären wir in unserem kurzen Infoclip, der in Zusammenarbeit mit Calimedia und dem Art Director und Illustrator Johannes Bayer entstanden ist. Der Film wurde als "endlose" Pop-Up-Karte gestaltet und besteht aus 2D Grafiken, die im 2,5D-Verfahren animiert wurden.

Den Film auf YouTube sehen.

Buch: Kristina Förtsch

Produktion// Animation: Chrsitian Schega, Calimedia

Art Direction und Illustration: Johannes Bayer

Sprecher: Julian Mau

© Calimedia 2016

MINI LECTURES
für die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen

Seit 2013 realisiere ich regelmäßig Mini Lectures für die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagungen. Schwierige Sachverhalte einfach und verständlich zu vermitteln, ist für mich immer wieder eine besondere Herausforderung. Gerade deshalb macht das Zusammenspiel zwischen Inhalt und Visualisierung in dem für die Mini Lectures typischen ikonographischen Stil sehr viel Spaß.
 

Education and Society, 2016            zum Video de // en

Marie Curie, 2016                               zum Video de // en

Global Warming, 2016                       zum Video de // en

Werner Heisenberg, 2015                 zum Video de // en

Game Theory, 2015                            zum Video de // en

Alfred Nobel, 2014                             zum Video de // en

Future, 2014                                        zum Video de // en

Labour Markets, 2014                        zum Video de // en

Science, Ethics and Society, 2014     zum Video de // en

Environmental Protection, 2013       zum Video de // en

Festivals

  • ML Alfred Nobel: European Science Film Festival 2015, Wien

  • ML Alfred Nobel: KuanDu International Animation Festival 2015, Taipei, Taiwan

 

Buch: Kristina Förtsch

Produktion: Matthias Bazyli ANDERTHALB Medienproduktion GmbH, Berlin

Motion Design: WELTENWANDLER DESIGNAGENTUR GMBH, München

© ANDERTHALB Medienproduktion GmbH, Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagung

 
 
PATIENTENPORTRÄTS
für die Uniklinik Heidelberg
 

Im Rahmen von Medtalk realisiert die Uniklinik Heidelberg Projekte zur Stärkung der kommunikativen Kompetenzen der Medizinstudierenden und ÄrztInnen. In diesem Zusammenhang soll auch der Umgang mit Patienten weiter in den Fokus rücken.

Im Herbst 2015 erhielten wir den Auftrag, Portraits von chronisch kranken Patienten zu erstellen, die von ihrem Leben mit der Krankheit und ihren Erfahrungen mit den behandelnden Ärzten berichten. Ziel ist es einerseits den Blick der Medizinstudierenden und ÄrztInnen für die Patientenbiographie zu schärfen und andererseits auch anderen betroffenen Patienten Mut zu machen.

 

Im Winter 2015/2016 produzierten wir drei Portraits, die nun auf der Website zu sehen sind und auch in der Arbeit von Medtalk zum Einsatz kommen.

 

Mehr Informationen zum Projekt der Uniklinik Heidelberg sowie die Filme gibt es unter www.medtalk-education.de.

Auftraggeber: Uniklinik Heidelberg, Medtalk

Genre: Dokumentarfilm/Porträt

Buch//Regie:  Kristina Förtsch

Produktion//Kamera//Animation//Musik: Christian Schega

Laufzeit: 3x5 Minuten

 

© Calimedia 2015/2016

 
UNSERE ZWEITE HAUT
Mode als Spiegel der Gesellschaft
 

Schon zum zweiten Mal konnte ich für die Inter/Aktion GmbH und im Auftrag von ARD-alpha an einem Dokumentationsmehrteiler mitarbeiten. Dieses Mal drehte sich alles um Mode, die wie moderne Kunst unsere Gesellschaft widerspiegelt. Die Folgen sind dabei nicht chronologisch aufgebaut, sondern thematisch fokussiert. Ich war für Folge 3 und 4 verantwortlich.

 

Folge 3 – Mode im Umbruch

 

Das einzig Stetige der Mode ist ihr Wandel. Doch was kann die Modewelt heute noch radikal auf den Kopf stellen, wenn ein schnelllebiger Trend den nächsten jagt?

Wearables und Green Fashion haben momentan das meiste Potenzial die Modeindustrie wieder einmal umzukrempeln. Ob blinkende LED-Jacken, raffinierte Tech-Couture, eine Faser aus Milch oder die Herausforderung der nachhaltigen Modeproduktion - Folge 3 der Serie UNSERE ZWEITE HAUT beleuchtet gegenwärtige Trends, die in Zukunft für einschneidende Umbrüche in der Mode sorgen werden.

 

Folge 4 – Mode und Individualität

 

Mode ist Ausdruck der Persönlichkeit. Das spiegelt die Modeindustrie vielschichtig wider, bedient den Drang nach Individualität: Wer sich immer wieder neu inszenieren möchte, kann Kleider leihen, statt sie zu kaufen. Modeblogger helfen vor allem der jungen Zielgruppe bei der Orientierung im Mode-Dschungel. Aber was haben Hippies und Punks mit diesen Entwicklungen zu tun? Und woher kommt eigentlich der ungebremste Trend zum „Do it yourself“?

 

Mediathek: Folge 3 - Mode im Umbruch, Folge 4 - Mode und Individualität

 

Buch & Regie:

Fatima Abdollahyan (Folge 2)

Kristina Förtsch (Folge 3 und 4)

Lorenz Kloska (Folge 5)

Antje Maly-Samiralow (Folge 1 und 6)

Kamera: Benjamin Wieg, Rainer Hartmann, Christopher Rowe

Ton: Sebastian Wagner, Alexej Federow, Erik Koschnick, Oliver Lumpe, Manuel Wilhelm

Schnitt: Lorenz Kloska, Christian Scholz

Recherche: Suzanne Bergfelder

Grafik: Weltenwandler Designagentur

Ausstattung: Carsten Lippstock

Kostümbild: Christine Plett

Maske: Claudia Bittner

Musik: Philipp Kobilke

Sprecherin: Frauke Poolman

Voice-Over: Ralph Bienzeisler, Bettina Kenter

Redaktion: Eva Maria Steimle

Leitung: Werner Reuß

 

 

Eine Produktion der INTER/AKTION GmbH im Auftrag von ARD-alpha

© ARD-alpha 2015

199 KLEINE HELDEN
Web-Applikation über Schulwege weltweit

Interaktive Projektideen, neue Erzählstrukturen und Appgestaltung interessieren mich nicht erst seit meinem Diplomprojekt. Deswegen habe ich mich sehr darüber gefreut, bei dem Projekt 199 KLEINE HELDEN mitzuwirken. Seit Oktober 2016 ist die interaktive Plattform nun endlich online.

 

Kinder auf dem Weg in ihre Schule begleiten, ihnen eine Stimme geben, weltweit - darum geht es bei diesem Projekt. Neben Kurzdokumentationen entsteht eine Web-Applikation mit der Kinder die Schulwege interaktiv entdecken, sich spielerisch mit den Themen weiter beschäftigen können.

2014 war ich bei der Konzipierung der App dabei und im Sommer 2015 haben wir diese mit Inhalten gefüllt.

 

Homepage interaktive Web-Applikation

Homepage Gesamtprojekt

 

Initiatoren

Produzent: Walter Sittler

Regie: Sigrid Klausmann

 

Transmedia-Team

Idee/Konzeption/Produktion: Brinkschulte & Uhlig GbR

Art Direction/ Game Design: Lea Schönfelder

Mitarbeit Konzeption: Kristina Förtsch

Redaktion: Kristina Förtsch, Jutta Schön

Art Direction/Illustration: Lotte Hornstein, Daniel Brenner

Video-Editing: Anna Mentele

Audio Design/Sound: Jan Roth

Programmierer: Daniel Lindenkreuz, Jan Freymann

Pädagogische Beratung: Adriana Fortunato

 

Jahr: 2014 - 2016

Eine Produktion der Brinkschulte & Uhlig GbR in Zusammenarbeit mit Schneegans Productions und gemini film & library gmbh, © 2016

 
TIERISCH UNTERWEGS
 für Toggo von SuperRTL

Im Sommer 2014 habe ich den Serengetipark in Hodenhagen unsicher gemacht - und mit Affen und Nashörnern für die Kinderserie „Tierisch unterwegs“ gedreht.

Neue Erkenntnisse: Schimpansen sind gar nicht so putzig wie sie aussehen und Nashörner großartige Tiere mit einer unerwartet strengen Duftnote (die einen gut und gern ein paar Tage begleitet).

 

Homepage bei Toggo

 

Regie: Kristina Förtsch                       

Buch: Jutta Schön (Affen)

Kamera: Holger Schmidt

Ton: Beryll Winkelmann

Schnitt: Sebastian Wild                     

 

Eine Produktion der megaherz München, im Auftrag von SuperRTL, © 2014

 

 
WORTE UND TATEN
Ein VideoGuide durch die Stadtbibliothek Stuttgart

Der VideoGuide ist mein Diplomprojekt an der Filmakademie Baden-Württemberg. Nach unserer erfolgreichen Premiere am 02. Juni 2014 kann man den halbstündigen VideoGuide nun in der Bibliothek erleben.

 

Inhalt

 

Wir laden Sie auf eine Video-Tour durch die Stadtbibliothek Stuttgart ein. Passend zum Thema des Literatursommers 2014 in Baden-Württemberg dreht sich dabei alles um WORTE UND TATEN. Unser Presenter Fred Hilke nimmt Sie mit auf einen halbstündigen Ausflug durch Literaturgeschichten aus dem Ländle - von Schiller bis heute.

 

Es ist eine virtuelle wie reale Reise durch die Bibliothek, denn Fred wird dabei nicht persönlich vor Ihnen stehen. Die Tour ist ein Film, den Sie auf Ihrem Smartphone verfolgen. Lassen Sie sich von Fred durch die Geschichten und damit durch die gesamte Stadtbibliothek führen, die Sie dabei aktiv erkunden. 

 

Können Worte zu Taten werden? Und welche Geschichten hat Baden-Württemberg dazu zu erzählen? Während Sie vom obersten Stockwerk bis hinunter ins "Herz" der Bibliothek laufen, finden Sie Antworten und tauchen ein in andere Zeiten. WORTE UND TATEN ist ein Film, den man nicht nur anschaut, sondern erlebt. Bei dem die Grenzen zwischen Film und Realität verschwimmen, die eigene Wahrnehmung verändert wird.

 

Mehr Infos//Homepage // Trailer

 

Buch/Regie: Kristina Förtsch

Produktion/Motion Design: Christian Schega

Kamera: Christian Scheunert

Musik: Christian Barth

Ton/Sounddesign: Johannes Kunz

Szenen- und Kostümbild: Birgit Holzwarth

Maske: Simona Viola Gancitano

App-Programmierung: Christian Greitmann

Presenter: Fred Hilke

Flötistin: Jutta Schön

Naadirah Bellydancers unter der Leitung von Bseisa Kathinka Bassé

Büchereibesucher: Harry Bednarz, Theresa Bollinger, Florian Esche, Marcus Feuß, Aman Gill, Olaf Hein, Sieglinde Hein, Meike Jung, Jonas Kamischke, Bettina Kamischke, Alexander Landsberger, Toni Marie Leisz, Christian Müller, Susanne Rüdishüli, Vasko Scholz, Julia Stanoeva, Maria Angela Toso, Beatrix Zeeb

Regieassistenz: Juana Guschl

Kameraassistenz: Christine Lüdge, Markus Gebhart

Produktionsassistenz: Holger Bergmann

Oberbeleuchter: Andreas Burz

Beleuchter: Alexander Pietzsch, Malte Derks

Showbeleuchtung: Alexander Kiefer

Tonassistenz: Heiko Nickerl

Casting: Anna Schöppe

Making Of: Esther Schmid

Setrunner: Jörn Michaely

 

Eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg, in Kooperation mit Calimedia, Arttours Stuttgart und der Stadtbibliothek Stuttgart. Unterstützt von beyerdynamic. Gefördert durch die Kulturförderung der Stadt Stuttgart

 

Eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg © 2014

 
KOFFER GEPACKT UND ÜBERLEBT
Die Geschichte der Ursula Michel

 

In der Kurzdokumentation erzählen wir die persönliche Geschichte von Ursula Michel aus Ludwigshafen. Der Film wird aus ihrer Perspektive erzählt und durch persönliche Fotos und Briefe lebendig, die den vor allem jungen Zuschauern einen Einblick in das persönliche Schicksal, aber auch die Ereignisse der Judenverfolgung im Naziregime geben. Auftraggeber ist der Arbeitskreis Ludwigshafen setzt Stolpersteine. Der Film wird vor allem in schulischen Kontexten gezeigt.

 

Wir freuen uns sehr, dass der Film mit dem Deutschen Bürgermedienpreis 2014 ausgezeichnet wurde! Vielen Dank!

 

Inhalt

 

Ein Handgepäck, ein Foto, zehn Reichsmark - es ist nicht viel, was Ursula Michel auf ihrem Weg nach England mitnehmen darf. Wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verlässt die 15-Jährige in einem der letzten Kindertransporte Deutschland. Allein und ohne ihre Familie.

 

Erst kurz zuvor ist Familie Michel von Ludwigshafen nach Mannheim geflohen - in der Hoffnung in der größeren jüdischen Gemeinde besser leben zu können. Doch auch hier müssen sie die Repressalien und den Terror des NS-Regimes ertragen. In dieser Zeit lernt die Familie Pfarrer Maas kennen, der von Heidelberg aus einen Kindertransport organisiert. Doch die Eltern dürfen nur ein Kind nach England schicken, die Ältere.

 

Kindertransporte für jüdische und verfolgte christliche Kinder retten zwischen 1938 und Kriegsausbruch 10.000 junge Leben. Ursula Michel entkommt damit dem Terror des NS-Regimes, dem im Laufe des Krieges ihre Familie zum Opfer fällt. Ihre Eltern und ihre Schwester wird sie nie wieder sehen, sie werden in Vernichtungslagern der Nazis umgebracht.

 

Trailer

In Ergänzung zum Film habe ich für das MedienKompetenz Zentrum Südwest eine Broschüre für Lehrerinnen und Lehrer bzw. Filmgruppen geschrieben - mit vielen praktischen Tipps und Hinweisen zum Filmemachen.

 

Film online anschauen und Broschüre herunterladen 

(Unterrichtsideen -> Sehbögen -> Koffer gepackt ...)

Auftraggeber: Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen e.V.

Genre: Dokumentation

Buch//Regie: Kristina Förtsch

Produktion//Kamera//

Animation//Musik: Christian Schega

Laufzeit: 18 Minuten

Sprache: Deutsch / Englisch

Jahr: 2013 / 2014

 

© Calimedia 2014

 
ZWISCHEN KINDHEIT UND ERWACHSENSEIN
Jugendbilder aus sechs Jahrzehnten
 

Zusammen mit zwei weiteren Autoren konnte ich 2012 eine sechsteilige Serie für BR-alpha konzipieren und umsetzen. Im Zusammenspiel von zeitgenössischem Archivmaterial und Spielszenen entstehen authetische Eindrücke der Jugendkulturen und -bewegungen, von den 60ern bis heute. 

 

Inhalt

 

Hauptschauplatz ist eine fiktionale Wohnung: Leibnizstraße 4, 3. Stock. Die hat im Laufe der Jahrzehnte wirklich alles gesehen: Studentische Protestler, friedliebende Hippies, pöbelnde Punks, entscheidungsscheue "Slacker" und "Digital Natives" geben sich Folge für Folge die Klinke der Wohnung in die Hand und erzählen von ihren Erlebnissen und Eindrücken aus sechs Jahrzehnten.

 

Durch zeitgenössisches Archivmaterial, Spielszenen und exklusive Privataufnahmen entstehen lebendige und emotionale Eindrücke einer Jugend, die sich ständig neu erfinden muss. Eine Jugend, die ihren Platz in der Welt sucht – und diese dabei, manchmal ohne es zu wissen, immer auch ein Stück verändert.

 

 

Buch und Regie:

Kristina Förtsch (Folge 5 und 6)

Ralph Glander (Folge 3 und 4)

Matthias Leitner (Folge 1 und 2)

Schauspieler: Till Artur Priebe, Dorothee Höhn, Svenja Jung, Nurel Sisman, Johann Lang

Kamera: Benjamin F. Wieg

Musik: Sebastian R. Fischer

Schnitt: Christian von Lüpke, Sebastian Wild

Redaktion: Eva Maria Steimle

Leitung: Werner Reuß

Jahr: 2012/2013

 

Eine Produktion der Inter/Aktion GmbH im Auftrag von BR-alpha.

 
JAKOB FRIEDRICH BUSSERAU
einsam - mutig - gottbefreundet

Anlässlich des 150. Geburtstjubiläums beauftragten uns die Schwestern des Paulusstifts in Herxheim mit einer Dokumentation über ihren Gründervater: Jakob Friedrich Bussereu. Der Geistliche war einer der Vorreiter der deutschen Behindertenarbeit und ist doch heute weitgehend unbekannt. Im Film lassen wir sein Leben und Wirken, seine Geschichte durch Spielszenen, zahlreiche Archivbilder und Interviews lebendig werden.

 

Inhalt

 

1888. Der junge Priester Jakob Friedrich Bussereau wird für die Krankensalbung an das Sterbebett der Näherin Anna Maria Dudenhöffer gerufen. Eigentlich eine alltägliche Aufgabe. Doch diese Begegnung ist besonders. Denn an jenem Abend findet Bussereau für eine schon lang in ihm wachsende Idee eine Verbündete – eine Verbündete mit deren Hilfe und Unterstützung er eine Idee verwirklicht, die bis heute Bestand hat: das St. Paulusstift.

 

Das St. Paulusstift im südpfälzischen Herxheim hat schwierige Zeiten überdauert und ist bis heute ein fester Bestandteil von Herxheim, Neu- und Altötting und den jeweiligen Regionen. Die Arbeit von Bussereau sowie den Schwestern und Brüdern des heiligen Paulus haben die Anfänge der Behindertenarbeit in Deutschland maßgeblich mitgeprägt und mitgestaltet – sie haben Pionierarbeit geleistet.

 

Doch wie konnten sie solch ein großes Werk erschaffen in einer Zeit, in der Behinderte meist gänzlich aus der Gesellschaft ausgeschlossen waren und keine Rechte hatten?

 

Trailer

 

Bussereau: Stefan Wriecz

Anna Maria Dudenhöffer: Christine Ehmer

 

Auftraggeber: Kongregation der Schwestern vom hl. Paulus

Genre: Dokumentation

Buch//Regie:  Kristina Förtsch

Produktion//Kamera//

Animation//Musik: Christian Schega

Laufzeit: 39 Minuten

Sprache: Deutsch

Jahr: 2012/2013

 

© Calimedia 2014

 
HEIMAT OSTEN
 

Mein zweiter Film, den ich an der Filmakademie Baden-Württemberg realisiert habe, beschäftigt sich mit der jungen ostdeutschen Generation - meiner Generation. Geboren in der DDR, aufgewachsen in Deutschland: Wie viel DDR steckt noch in uns und welche Bedeutung hat das für unser Leben?

 

Am 23.09.2015, 0:30 Uhr wurde "Heimat Osten" im MDR ausgestrahlt. Außerdem freuen wir uns sehr, dass der Film im Frebruar und März 2015 auch im Kino gezeigt wurde - in den Breitenseer Lichtspielen in Wien, im Doppelpack mit "Ruf Gottes" von meinem Freund und Kollegen Alexander Landsberger.

 

Ende 2014 war der Film für drei Monate im Open Doku-Kanal von Spiegel TV zu sehen. Und im Dezember 2013 lief "Heimat Osten" auf der

19. Filmschau Baden-Württemberg.

 

Inhalt

 

Geburtsurkunde DDR, von klein auf Deutsche: Die „Wendegeneration“. Die jungen Ostdeutschen, die die Mauer fast nur aus Erzählungen kennen. Sie haben die Chance und vielleicht auch die Aufgabe ein geeintes Deutschland wirklich zu leben. Aber wie weit sind wir diesen Weg nach 22 Jahren Wiedervereinigung gegangen?

In HEIMAT OSTEN geht es um Otto, Ulla und Karsten. Es geht um Identität, Heimat und Erwachsenwerden. Wie viele andere leben sie heute in den alten Bundesländern. Spüren sie noch Unterschiede? Wurden sie durch ein Land geprägt, das sie selbst kaum erlebt haben? Und was heißt es für sie heute, im Osten zu Hause zu sein?

Der Film HEIMAT OSTEN begleitet die Drei in ihrer neuen, wie auch in der alten Heimat. Er ist eine Bestandsaufnahme – nicht ostalgisch, sondern neugierig.

 

Trailer anschauen

 

Länge: 54 Minuten
16:9, Stereo

Mit
Ulla Heinrich
Jenny, Vanessa und Karsten Huth
Otto A. Thoß

 

Regie: Kristina Förtsch
Producer: Martin Schwimmer und Dominik Utz (DOMAR Film)
Kamera: Christian Trieloff
Schnitt: Andreas Nicolai
Musik: Christian Barth
Motion Design: Michael Möller
Ton: Tim Burdach, David Rummel, Daniel de Homont       
Soundmischung/-design: Daniel Walt
Farbkorrektur: Niklas Zidarov
Produktionsassistenz: Marvin Rößler
Gitarre: Simon Seeleuther, Julian Ferreira da Silva

 

© Filmakademie Baden-Württemberg 2012

 
STROM 2.0
Energie intelligent nutzen

Mein erster Film, den ich im Rahmen meines Aufbaustudiums an der Filmakademie Baden-Württemberg realisisert habe, beschäftigt sich mit den Herausforderungen der Energiewende: Können wir uns ausschließlich mit erneuerbaren Energien versorgen? Und was machen wir, wenn kein Wind weht, keine Sonne scheint?

 

Seit 2011 lief "Strom 2.0" immer wieder auf diversen Festivals und Screenings. Außerdem war der Film Teil des Expeditionsmobils Energiewende, dass 2014 durch ganz Baden-Württemberg fuhr.

 

  • GREEN SCREEN Festival 2014 (nominiert)

  • NaturVision-Filmfestival 2012 (nominiert)

  • Darßer NaturfilmFestival 2012

  • 13. Lüneburger Umweltfilmtage

  • 7. Festival des Natur- und Umweltfilms, Ökofilmtour 2012 in Brandenburg

 

Inhalt

 

Am 30. Juni 2011 hat die Bundesregierung endgültig den Atomausstieg für Deutschland beschlossen. Bis 2020 sollen wir über 35% unseres Stromes aus Erneuerbaren Energien beziehen. Trotzdem wird meist noch darüber diskutiert, ob es eine Energiewende geben soll oder nicht. Wichtiger wäre doch aber die Frage: Wie können wir das schaffen? Was machen wir, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint? Die Antwort und gleichzeitig die Zukunft unseres Energiesystems liegt in einer intelligenten Verknüpfung und sinnvollen Steuerung unseres Stromnetzes.

Wir müssen Strom nicht nur nachhaltig erzeugen, sondern Strom 1. intelligent vernetzen, 2. eine konstante Versorgung gewährleisten und 3. Strom effizient verbrauchen.

Strom 2.0 stellt für jeden dieser Teilbereiche ein wegweisendes Projekt vor. Der Film bricht das abstrakte Wort „Energiewende“ auf und zeigt anhand konkreter Beispiele, dass eine Umstellung möglich ist – und wie sie funktionieren könnte.

 

Anschauen (PW Kristina)

 

Buch//Regie: Kristina Förtsch

Producer: Nikola Vujačić

Kamera: Nicu Mihailescu

Ton: Christian Schega

Motion Design:  Michael Möller

Schnitt: Miriam Zimmermann

Musik: Sebastian Bartmann

Sprachaufnahme: Bertram Bär, Sebastian Weimann

Tonmischung: Balz Aliesch

Farbkorrektur: Andreas Nicolai

 

© Filmakademie Baden-Württemberg 2011

 
VIRTUELLER RUNDGANG
durch die Bayreuther Festspiele

Im Zusammenhang mit dem Relaunch der Webpräsenz der Bayreuther Festspiele entstand eine virtuelle Videotour durch das Gebäude. Die Fragestellung: Wie funktioniert ein Theaterbetrieb und was ist das besondere bei den Bayreuther Festspielen? Ich war von der ersten Idee an diesem Projekt beteiligt - eine perfekte Kombination meiner beiden Studiengänge: Theater- und Medienwissenschaften. 2008 drehten wir die ersten Videos und 2010 wurde die Tour durch weitere Videos und Infos ergänzt. Ich konnte also zwei Sommer lang auf dem legendären "Grünen Hügel" in Bayreuth verbringen.

 

Buch//Regie: Kristina Förtsch, Juana Guschl, Julia Blankenburg

Produktion: TMT Media GmbH, Bayreuth

 
LE CAMEROUN SUR SCÈNE
Theater und Entwicklung in Kamerun

Am Ende meines ersten Studiums hatten meine Kommilitoninnen Natalie Patterer und Anne-Kathrin Wilde eine verrückte Idee: Sie wollten Film und Forschung zusammenbringen und eine Dokumentation über Entwicklungstheater in Kamerun drehen. Ich sollte dabei die Kameraführung übernehmen und war natürlich gern dabei!

 

Inhalt

 

Welche Möglichkeiten hat eine Gesellschaft um Menschen über Themen wie Gesundheit, Politik oder gesellschaftliche Ereignisse aufzuklären, wenn sozialer Status, Analphabetismus oder auch der Wohnort vielen den Zugang zu Informationen und Bildung verwehrt? Innerhalb der letzten Jahrzehnte hat sich in Kamerun ein Kommunikationsmittel etabliert, das – mit seinen verschiedenen Formen – alle Mitglieder der Gesellschaft erreichen kann: Entwicklungstheater.

Theater, und Entwicklungstheater im Besonderen, kann mehr sein als bloße Unterhaltung - auch wenn oder vielleicht gerade weil Unterhaltung untrennbar dazu gehört. Die „als ob“-Situation auf der Bühne ermöglicht es den Schauspielern nicht nur Tabu-Themen anzusprechen, sie können auch während und nach der Aufführung mit dem Publikum diskutiert werden. Deshalb ist Entwicklungstheater in Kamerun zu einem wichtigen Mittel geworden, um im gegenseitigen Austausch mit den Zuschauern das Publikum zum eigenen Weiter- und Mitdenken anzuregen und zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen aufzufordern - auch über konventionelle Denkmuster oder kulturelle, sprachliche oder soziale Schranken hinaus.

Ansehen auf onlinefilm.org

 

Idee//Regie: Natalie Patterer

Producerin: Anne-Kathrin Wilde

Kamera: Kristina Förtsch

Musikproduktion: Matthias Ziegler

Musik: Banturoots

 

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